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Backofen reinigen: Die besten Hausmittel & Backofenreinger in der Übersicht

Backofen reinigenJeder, der hin und wieder den Backofen benutzt, weiß, wie nervig es sein kann, wenn man nach intensiver Nutzung den Backofen reinigen möchte. Hartnäckige Krusten, Öl und Fett sowie ein unangenehmer Geruch machen einem das Leben nicht unbedingt einfach. Rückstände von Schmutz, die stark eingebrannt sind, lassen sich meist nur schwer bereinigen. Außerdem verfügt nicht jeder Verbraucher über einen Backofen mit automatischer Selbstreinigungsfunktion, wie z.B. einer Pyrolyse-, Hydrolyse- oder Katalyse-Funktion. Man sollte auch beachten, dass so ein Reinigungsvorgang viel Energie verbraucht und es entstehen natürlich auch höhere Stromkosten, deshalb nutzt nicht jeder die Selbstreinigungsfunktion, selbst wenn sie zur Verfügung steht.

Hier kann man aber auf eine Vielzahl anderer Möglichkeiten zurückgreifen, um den Backofen relativ schnell und einfach per Hand zu reinigen und in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Zum Einsatz kommen hier oft chemische aber auch natürliche Reinigungsmittel. Mit den richtigen Tipps und Tricks werden auch Sie Ihren Backofen problemlos vom eingebrannten Schmutz befreien.

Wichtig: Benutzen Sie nie einen Metallschwamm oder harte Gegenstände für die Backofenreinigung, diese beschädigen die Innenfläche des Backofens! Es kann außerdem dazu führen, das noch mehr Schmutz bei der nächsten Nutzung haften bleibt!


Die TOP 5 Hausmittel für die Backofenreinigung

Bei leichten Verschmutzungen ist eigentlich egal, ob Sie für die Backofenreinigung chemische oder natürliche Reinigungsmittel verwenden. Wichtig bei beiden Reinigungsmitteln ist, dass genügend Zeit eingeplant wird, da jedes Mittel zunächst einmal einwirken muss, damit die Verschmutzung auch problemlos beseitigt werden kann. Mit chemischen Reinigungsmitteln wird man garantiert Erfolge erzielen, Nachteil ist jedoch, dass diese nicht immer umweltfreundlich und vereinzelt auch etwas teurer sind.

Wenn Sie zu Hause über keinen chemischen Backofenreiniger verfügen, können Sie den Tipps und Tricks folgen, die wir Ihnen in diesem Ratgeber verraten werden, um den Innenraum sowie die Oberfläche Ihres Backofens zu säubern. Hier werden vor allem natürliche Hausmittel genannt, wie z.B. Zitronensaft, Salz oder auch Rasierschaum, die Ihnen die Backofenreinigung definitiv erleichtern. Aber auch hier sollte genügend Zeit eingeplant werden, damit diese Hausmittel komplett einwirken können, nur so können auch Ergebnisse erzielt werden.

Es kann aber auch vorkommen, dass Sie mit manchen Hausmitteln nicht die gewünschte Wirkung erzielen. Deshalb zeigen wir Ihnen im letzten Abschnitt dieses Ratgebers, welcher Backofenreiniger zu empfehlen ist.


Fangen wir also an mit den TOP 5 Hausmitteln für die Backofenreinigung:

1.) Zitronensaft

ZitronensaftZitronensaft ist ein hilfreiches Hausmittel, wenn es darum geht, die Innenwände des Backofens vom Schmutz zu befreien, da es eine sehr gute Reinigungswirkung hat. Vor allem eingebranntes Fett und Öl lassen sich durch den Saft einer herkömmlichen Zitrone leicht lösen.

Die Anwendung: Die Anwendung ist sehr simpel. Man sucht sich einfach eine hitzebeständige Schüssel oder ein Backblech aus und spritzt etwa 100 ml Zitronensaft verdünnt mit etwas Wasser in die jeweilige Form. Anschließend legt man die Schüssel bzw. das Backblech mit der Zitronensaftmischung in den unteren Bereich des Backofens. Dann wird der Backofen auf eine Temperatur von 100 Grad Celsius ohne Vorheizen erhitzt, sodass die Flüssigkeit komplett verdampft. Durch diesen Vorgang wird der eingebrannte Schmutz durch den Wasserdampf und den Inhaltsstoffen des Zitronensafts aufgeweicht. Achten Sie jedoch darauf, dass die Backofentemperatur nicht 180 Grad Celsius übersteigen sollte. Sobald der Backofen etwas abgekühlt ist, kann der Innenraum des Backofens ausgewischt und gereinigt werden. Hierzu verwendet man am Besten ein feuchtes Tuch oder die raue Seite eines weichen Schwammes. Der Saft einer Zitrone ist nicht nur für die Reinigung des Innenraums eines Backofens zu empfehlen, sondern auch für ein Ceranfeld oder andere Oberflächen, die mit Fett beschmutzt sind.


2.) Kochsalz

KochsalzEines der bekanntesten natürlichen Hausmittel ist Kochsalz. Salz eignet sich nicht nur für die Reinigung eines dreckigen Fußbodens, sondern genauso gut für einen verschmutzen Backofen. Gerade wenn der Boden des Innenraums durch eingebranntes Fett und Öl nur sehr hartnäckig zu säubern ist, kann Salz wahre Wunder bewirken und schnelle Ergebnisse erzielen.

Anwendung: Man bestreut einfach die schmutzigen Stellen am Boden mit einer Schicht aus handelsüblichem Kochsalz, die 1-2 cm dick sein sollte. Nun heizt man den Backofen für etwa eine halbe Stunde mit einer Temperatur von 50-80 Grad Celsius auf. Nachdem diese Temperatur erreicht wurde, sollte der Backofen erst einmal abkühlen. Anschließend kann man die Salzreste auskehren und den eingebrannten Schmutz mit einem feuchten Tuch oder Schwamm wegwischen. Dies geht relativ schnell und ist auch einfach, Sie werden vom Ergebnis beeindruckt sein.


3.) Rasierschaum

RasierschaumRasierschaum eignet sich als Alternative zum Backofenspray. Es gibt bei der Verwendung und Vorgehensweise keinen großen Unterschied. Es handelt sich hier jedoch nicht um ein umweltfreundliches Hausmittel, dennoch ist Rasierschaum empfehlenswert, wenn es sich um einen Ausnahmefall handelt, bei dem man nichts anderes für die Reinigung zur Verfügung hat!

Anwendung: Die dreckigen Stellen im Innenraum des Backofens müssen einfach mit dem Rasierschaum angespritzt werden. Danach muss man darauf warten, dass der Schaum richtig einwirkt. Im Anschluss sind die schmutzigen Stellen aufgeweicht und man kann sie mit einem feuchten Tuch oder Schwamm auswischen. Da nach der Anwendung der Geruch des Rasierschaums zurückbleibt, empfiehlt es sich den Geruch mit Essig oder Neutralreiniger zu neutralisieren. Dafür lässt man den Essig bzw. Neutralreiniger eine Zeit lang einwirken, der Geruch sollte so verschwinden.


4.) Waschsoda

WaschsodaAuch Waschsoda ist ein wirkungsvolles Hausmittel, um einen Backofen vom Schmutz zu befreien. Eines der wichtigen Inhaltsstoffe von Waschsoda ist „Natriumcarbonat“. Vermischt man Waschsoda mit warmen oder heißem Wasser, sorgt das beinhaltete „Natriumcarbonat“ dafür, dass eine starke alkalische Lösung entsteht. Diese alkalische Lösung kann stark eingebranntes Fett lösen, daher eignet sie sich optimal für die Backofenreinigung. Sie sollten jedoch wissen, dass die Natriumkonzentration für die Qualität des Waschsodas verantwortlich ist. Markenhersteller, wie beispielsweise „Kaiser Natron“ sind im Vergleich zu Discounter-Herstellern nicht unbedingt besser, die Dosierung sowie die Konzentration des Natriumgehalts sind viel wichtiger und sagen mehr über die Wirkung aus, als der Markenname.

Anwendung: Bei der Anwendung sollte man eine Sprühflasche verwenden. Man vermischt einfach 2 bis 3 TL Waschsoda mit heißem Wasser, damit eine alkalische Lösung entsteht. Diese Lösung füllt man anschließend in eine Sprühflasche. Danach besprüht man die schmutzigen Stellen im Innenraum des Backofens mit der Lösung und lässt diese für etwa 1-2 Stunden richtig einwirken. Abschließend spült man die eingesprühten Stellen mit klarem Wasser ab und wischt die aufgeweichten Schmutzreste mit einem feuchten Tuch oder Schwamm sauber.


5.) Backpulver

BackpulverIn anderen Tests hat sich Backpulver als bestes Hausmittel für die Reinigung eines stark verschmutzten Backofens erwiesen. Backpulver hat eine sehr hohe Wirkungskraft, es kann hartnäckige Krusten sowie eingebranntes Fett ohne Probleme auflösen. In Kombination mit Zitronensaft ist die Wirkung noch stärker und Schmutzrückstände im Inneren des Backofens haben keine Chance haften zu bleiben.

Anwendung: Auch hier ist die Anwendung relativ unkompliziert. Man vermischt einfach 3-4 Beutel Backpulver mit etwa 100 ml Wasser und ggf. etwas Zitronensaft, sodass eine Paste entsteht, die eine klebrige und dicke Konsistenz hat. Nun bestreicht man die eingebrannten Schmutzstellen mit dieser Paste. Nun sollte man die Paste über Nacht einwirken lassen, damit sie genug Zeit hat, um den Schmutz aufzulösen. Die verschmutzten Stellen sollten sich im Nachhinein ohne weitere Probleme bereinigen lassen. Hier sollte man die Schmutzstellen am Besten mit einem angefeuchteten Tuch oder Schwamm wegwischen. Damit auch bei der nächsten Nutzung keine auffallenden Gerüche entstehen, muss der Innenraum des Backofens komplett von der Backpulver-Paste befreit werden.


Was tun, wenn nichts hilft?

Es kann durchaus vorkommen, dass selbst die besten Hausmittel bei der Reinigung nicht helfen bzw. keine sichtbaren Ergebnisse erzielen können. Sollten sich also die eingebrannten Stellen im Innenraum Ihres Backofens nicht mit den oben genannten Hausmitteln bereinigen lassen, dann sind chemische Reinigungsmittel die bessere Option.

Backofenreiniger bzw. Backofensprays sind zwar nicht alle umweltfreundlich und etwas teurer, sie erzielen jedoch sichtbare Ergebnisse, da die chemischen Inhaltsstoffe definitiv aggressiver sind als natürliche Hausmittel. Außerdem kann man mit der Reinigung sofort beginnen und muss den Backofen nicht extra aufheizen. Mit einem handelsüblichen Backofenreiniger werden Sie also auch die letzten Schmutzreste mit relativ wenig Aufwand beseitigen können.


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Zuletzt aktualisiert am: 22. September 2017 2:29

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Backofenreiniger richtig anwenden

Mit einem Backofenreiniger bzw. -spray kann man den Innenraum eines Backofens in kurzer Zeit relativ einfach reinigen, wenn man diesen auch richtig anwendet. Wichtig hier ist, dass die beschmutzten Innenwände gezielt mit dem Reinigungsmittel bzw. Spray besprüht werden und das alles gleichmäßig verteilt wird. Außerdem sollte genug Zeit vorhergesehen werden, damit der Backofenreiniger ordnungsgemäß einwirken kann. Im Anschluss kann man die eingeweichten Innenwände des Backofens mit einem feuchten Tuch oder nassen Schwamm sauber wischen. Dies sollte den Backofen in den meisten Fällen von den eingebrannten Fettflecken befreien.

Bei einer sehr hartnäckigen Verschmutzung muss dieser Vorgang mehrmals wiederholt werden, damit auch alle Schmutzrückstände komplett verschwinden!

Während der Einwirkzeit können Sie die besprühten Stellen auch mehrmals nachsprühen, damit hartnäckige Rückstände aufgeweicht werden. Planen Sie sich genug Zeit ein, da der Reinigungsvorgang an sich mehrere Stunden dauern kann. Dies hängt natürlich auch davon ab, wie lange sich die Verschmutzung im Innenraum des Backofens befand. Am einfachsten lässt sich der Innenraum reinigen, wenn man unmittelbar nach der Nutzung damit beginnt. Umso länger man mit der Reinigung wartet, desto größer wird der Aufwand, da eingebranntes Fett oder Öl mit der Zeit steinhart wird.

 

Fazit:

Wenn Sie Ihren Backofen reinigen möchten, ist es nicht immer erforderlich chemische Reinigungsmittel zu benutzen, um eingebrannte Fettflecken oder hartnäckige Verkrustungen zu beseitigen. Es gibt eine Vielzahl an natürlichen Hausmitteln, wie z.B. Zitronensaft oder Backpulver, die eine gute Alternative darstellen. Diese Hausmittel sind nicht nur umweltfreundlich, sondern meist auch günstiger und fast genau so wirkungsvoll wie handelsübliche Backofenreiniger oder Backofensprays. Sollten sich hartnäckige Verschmutzungen trotzdem nicht lösen, können Sie immer noch auf einen chemischen Backofenreiniger zurückgreifen.

Merken Sie sich: Am Innen-Fenster, an der Backofen-Rückwand und am Boden des Backofens sammeln sich über die Zeit die meisten Fette und Verkrustungen an. Achten Sie einfach darauf, dass Sie nach jeder Verwendung Ihres Backofens die Innenwände, das Backblech, das Back- & Grillrost und die Backofenlampe mit etwas Reinigungsmittel säubern. Verwenden Sie hier ein am Besten ein Mikrofasertuch, Fettflecken und hartnäckige Verkrustungen haben so keine Chancen, um sich zu bilden.

Je häufiger und regelmäßiger Sie Ihren Backofen reinigen, desto einfach lässt sich der Schmutz lösen. Wenn Sie zu lange warten, dann wird der Aufwand für die Backofenreinigung größer und Sie müssen sich abmühen, weil eingebrannte Rückstände sehr hartnäckig sein können.